Mittwoch, 9. September 2009

Rückblick

Hinter mir liegen 4,5 Tage Krankenhaus-Aufenthalt und nachfolgend 9 Tage Krankenschein. Die Zeit in der Klinik verging fast wie im Flug - ich bibberte der Befunderöffnung entgegen.

Die Tage danach - wie hab ich die genutzt?

Ich habe auf ärztliches Anraten viel gefaulenzt und den Alltag sanft anlaufen lassen. Hauptsächlich musste ich emotional wieder "runterkommen". Im Nachhinein spüre ich, wie tief mir die nagende Angst einer möglichen Krebsdiagnose in den Knochen steckte. In all der Erleichterung und Freude taucht auch immer wieder ein - nennen wir es - dunkler Gedanke auf. Ein Echo von "Was wäre wenn..."

Das wird zwar sofort wieder von einem riesigen "DANKE!" weggewischt aber ich wundere mich trotzdem, dass ich selbst jetzt noch diese mentalen Nachwehen habe. Aber das rückt auch einiges wieder an die richtige Position in der Prioritäten-Rangliste *schieflächel*

Spannend wird, was sich nun künftig durch die Hormontabletten ändert. Was kann ich rückwirkend auf meine Schilddrüse abwälzen und was muss ich mir als Persönlichkeitsdefizit eingestehen ;)

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Themenwechsel

Gerade habe ich meinen Plapperflummi bei den Hausaufgaben beobachtet. Dieses kleine Köpfchen - hochkonzentriert und voller Tatendrang Zahlen (malend) schreibend. Ich wurde von einem derartigen Liebesflash überrollt... toll, einfach toll *schmacht*

1 Kommentar:

  1. ich find es auch immer wieder faszinierend, gestern hat er beim rechnen gesungen, etwas selbst gedichtetes total süß musste ich einfach aufnehmen und er war so vertieft das er es nichmal gemerkt hat

    lg
    fio

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