Mittwoch, 14. Oktober 2009

Klappe - Kater-Update - die 2.

Ich versteh ihn nicht. Toby. Den Kater.
Vorgestern war er erstaunlich mutig. Traute sich schon am Nachmittag hinter der Couch raus. Machte kleine Erkundungstouren. Aber immer auf der Hut. Immer auf der Flucht. Jedes Geräusch, jede Bewegung lässt ihn zusammenzucken.

Gestern dagegen saß er fast 10 Stunden oben auf der Dachbodentreppe. Erst am späten Abend ließ er sich vorsichtig runterlocken. Dann allerdings saß er bei mir auf der Couch und genoß es sichtlich, so richtig durchgeschmust zu werden.

Heute Morgen war er wieder oberängstlich. Aktuell sitzt er hinter einem Küchenschrank (aaaaalte Küche - da geht das!). Dort werden wir ihn nicht so leicht wegbekommen wie von der Dachbodentreppe.

Ich fühl mich schon wieder hin- und hergerissen. Auf der einen Seite weiß ich, dass er seine Zeit braucht. Auf der anderen beginne ich, mir Sorgen zu machen, dass er sich hier einfach nie heimisch fühlen wird, weil ihm alles zuviel ist. Und vor allem verstehe ich seine wechselnden "Aggregatszustände" nicht. Ängstlich, fast panisch... verschmust und anschmiegsam.

Hab ich jetzt ne schizophrene Katze, weil ich mich tagelang selbst schizophren gefühlt hab?

Keine Bange, wir werden nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen. Wir haben Zeit!

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