Donnerstag, 26. November 2009

Couch statt Chor

So sieht meine Abendgestaltung aus.
War so nicht geplant.

Aber Plapperflummi hat schlaftechnisch eine schwierige Phase.
Er träumt oft wirr, hat Angst vor den Wind-/Sturmgeräuschen, alles doof irgendwie. Außerdem findet er es zur Zeit nicht in Ordnung, dass seine große Schwester auf ihn aufpasst. Kein Wunder, wenn man sich den ganzen Tag gegenseitig anzickt *schulterzuck* Dummerweise ist auch der Mister unterwegs und fällt babysittertechnisch aus.

Die bitteren Tränen, die Plapperflummi bei dem Gedanken vergoss, dass ich gleich 200 m Luftlinie in der Schützenhalle in der Chorprobe sitze, waren echt! Und als auch nur der kleinste Gedanke in mir aufkeimte, diese Angst runterzuspielen, fiel mir meine Kindheit ein. Ich hatte auch Angst, wenn ich alleine war. Ich hatte keine große Schwester. Meine Mom ging trotzdem abends aus.

Es war ganz selbstverständlich, meinen Kleinen zu trösten... mich abzuschminken und in die Schlunzklamotten zu werfen... und abzuchecken, womit ich mich heute Abend sanft berieseln lassen könnte. Es fühlt sich gut und richtig an.

Morgen werden wir gründlich darüber sprechen. Und wenn mein anvisierter Ausgang morgen Abend doch ins Wasser fallen sollte, dann ist das eben so. Punkt. Auch das wird sich gut anfühlen.

Kommentare:

  1. wow, du bist ne total liebe mama. und ich freu mich für deinen kleinen plapperflummi, dass er dich als mama hat.

    und ich zweifel nicht mehr an den schwarmattacken deines sohnes! du solltest mal dein selbstbild überprüfen! *grinst breit*

    ganz lieben gruss
    diekleinekroete

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