Freitag, 29. Januar 2010

Erkenntnisse

Viele Die meisten Sätze im Schafstall beginnen mit "Mama".
In allen denkbaren Schattierungen, Tonlagen und Färbungen. Und es gibt Tage, an denen ich das starke Gefühl habe, mit einem ungeheueren Knall zu explodieren, wenn ich auch nur noch einen einzigen Mama-Satz höre. Dummerweise häufen sich diese Tage gerade.

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Früher Morgen. Vor dem 1. Kaffee und nach gefühlten 10 Tonnen Schneegeschaufel. Plapperflummi singt. Macht er gerne und meist ziemlich gut.
Heute allerdings immer und immer wieder die Passage aus dem Jahreslied: "Mai, Juni, Juli, August - wecken in uns die Lebenslust". Monoton. Nonstop.
Nach 17.564 ungefähr 35 Wiederholungen war's mit meiner Lebenslust nicht mehr weit her.

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Ich habe den besten Chef der Welt. Der hat mir nämlich gestern ganz kurzfristig für heute einen freien Tag genehmigt. Und den genieße ich! Jawoll! Ich sauge Stille in mich ein. Tut das gut!

Kommentare:

  1. Setze mich dann einfach mal still zu dir, mit einer Tasse Kaffee in der Hand und höre mit dir. Was für ein Genuss.

    Bei mir sitzt heute das Mama-monster neben mir. Wenn wir jedes mal 50 cent bekämen, wenn die Frucht des Schosses einen dieser Sätze sagen würde, Gott, was wären wir reich, oder?

    Viele liebe Grüsse vom Lieschen

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  2. hallo,
    ich kann dich so gut verstehen...
    ich will auch stille *grünvorneidbin*
    lg ines

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  3. Ja, das mit den Mama-Sätzen kenne ich. Die kann ich manchmal dann auch nicht mehr hören :)

    Ich hoffe, du hast deinen freien Tag genossen und ihn nicht mit Schneeschippen verbracht, so wie wir heute. Und es hört gar nicht mehr auf...

    Ein schönes Wochenende wünscht Andrea

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