Mittwoch, 24. Februar 2010

Fundstück

Hab ich in einem meiner Stamm-Foren gefunden.
Und weil ich gerade (mal wieder) so eine verheulte, sentimentale Phase hab - besonders bei diesem Thema - traf es mitten ins Herz:

Testament eines Haustieres

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu
hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Haustier haben, der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir ein einsames, ungeliebtes Tier aus und gib' ihm meinen Platz.

Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann....

Ist das normal, nach 5 Monaten noch so sehr um einen Kater zu trauern? *tränenwegwisch*

Kommentare:

  1. jepp, mir wirds so gehn wenn buffy mal nicht mehr da ist :( daran darf ich gar nicht denken!!! Die ghört doch hier hin, ein leben ohne diese verrückte katze kann ich mir nicht vorstellen!

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  2. ja ist normal...
    bei meinem anton ist es jetzt über ein jahr her und ich könnte immer noch heulen, wenn ich dran denke wie ihn mein mann gefunden hat und die kids geweint haben!
    *jetztkommemirschonwiederdietränen*
    jetzt kuschel ich gleich mal ne runde mit meinen beiden fellhosen :-)

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  3. O jaaaa, das wird lang so gehen. So ist das bei uns sentimentalen Menschen. (heul, schnief)

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  4. Das geht, ich weine noch nach 5 Jahren um meinen Tünnes, obwohl ich jetzt meine zauberhafte Billa habe und abgöttisch liebe, es Gibt keinen Ersatz. Liebe Grüße, die Christiane

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  5. Natürlich ist das normal.
    Mein Hund ist vor viereinhalb Jahren gestorben, wenn ich mir die Blogeinträge von dieser Zeit durchlese, weine ich heute noch.
    Meistens reden wir nur schöne Dinge über das geliebte Tier, die Tatsache, dass es nicht mehr da ist macht trotzdem im innersten des Herzens immer wieder traurig.
    Trösten konnte mich damals nur die Geschichte von der Regenbogenbrücke...

    (das Erbe der Dackelin durfte übrigens unser heutiger Hund antreten...!)

    Danke für den schönen Text

    LG anabel

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  6. Ja, das trauern ist normal. Als wir unseren Hund letztes Jahr im Frühjahr einschläfern lassen mussten, tat das ebenso weh wie die Erinnerung an ihn ein Jahr danach.

    Wenn man ein Tier ins Herz geschlossen hat, dann fliegt das da nicht einfach raus, wenn es nicht mehr da ist. Es bleibt. Zeit unseres Lebens. Denn es ist ein Stück von unserem Leben.

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  7. @all:
    Ach *schnüff* Ihr seid so lieb. Danke für euer Verständnis. Ich dachte schon, ich sei leicht verpeilt.

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  8. Ach Schäfchen - nein Du bist nicht verpeilt, am 15 Januar ist unsere Lilly verschwunden, es war auch ein Freitag 'tiefseufz' und heute hatte ich wieder Tränen in den Augen, als ich ihr Bild gesehen habe. Tiere sind einfach so unvoreingenommen für einen da, und schleichen sich in unser Herz - das schmerzt dann doch auch entsprechend. Ich finde man darf das auch zulassen!
    Liebe Grüße
    C.

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  9. So ein schönes Testament. Danke dafür!
    Ich finde, das sollte man jedem Tierhalter gleich bei Adoption eines Tieres mit übergeben. Und wenn sich dann auch noch alle daran halten würden, gäbe es eine ganze Menge weniger Elend in unseren Tierheimen.
    Und dass man auch nach langer Zeit noch trauert ist doch normal, immerhin hat man ein Familienmitglied verloren.

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