Sonntag, 7. Februar 2010

Gedanken

Der Trash-TV-Konsument in mir macht sich Gedanken zur aktuellen DSDS-Staffel.
Nein, es ist mir nicht neu, dass das alles nur Show und größtenteils Verheizen von armen Trotteln ist. Und trotzdem. Mir schwillt der Kamm, wenn talentierte Menschen rausgeschmissen werden, damit z.B. so ein kleiner, überheblicher Nichtskönner wie "der Ch.ecker" (nicht, dass der Heini nach seinem ach so tollen Spitznamen googelt und hier landet *eeeek*) weiterkommen.

Ja, schon klar. Das funktionierte schon bei der küblböckschen Gesangsniete. Hauptsache, man polarisiert und das alleine bringt die Hälfte der Einschaltquote. Da lob ich mir doch den (trotzdem von vielen gehassten) guten, alten Stefan Raab. Man kann über ihn sagen, was man will... musikalisch hat er ein sehr gutes Händchen. Und ich bin sehr gespannt, wen er denn letzten Endes für uns nach Oslo schickt.

Und selbstverständlich werde ich auch weiterhin - wie alle vorherigen Staffeln auch - DSDS verfolgen. Weil es eben doch ein paar kleine Highlights gibt. Und der Rest... naja, da muss ich wohl durch *seufz*

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Themenwechsel. Abrupt und drastisch.
Denn auch der gläubige Gottesdienstbesucher in mir macht sich Gedanken. Diese wurden bereits am Freitag Abend (siehe Freitags-Füller) angeregt und bekamen sozusagen ihr i-Tüpfelchen in der heutigen Predigt. Mein Herz ist voll und ich muss das ne Weile sacken lassen. Muss herausfinden, was ich damit für mich ganz persönlich anfange. Anfangen will und anfangen muss/soll/kann.

Am tiefsten hat mich der Schluss der Predigt berührt:

Christus hat keine Hände - nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.
Er hat keine Füße - nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.
Christus hat keine Lippen - nur unsere Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.
Er hat keine Hilfe - nur unsere Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.

Ich hoffe - und bete - dass ich hin und wieder genau eine solche Hand... ein Fuß... ein Lippenpaar... eine Hilfe sein darf. Im Alltag die Gelegenheit zu haben, anderen von meinem Leben mit Jesus zu erzählen und sie vielleicht einfach nur ganz sanft anzuschubsen. Den Weg muss man immer alleine gehen. Aber manchmal braucht man einen Wegweiser.

Ich wünsche euch einen gesegneten Rest-Sonntag!

1 Kommentar:

  1. Das mit dem Gottesdienstbesuch und dem Predigtauszug hast Du sehr schön beschrieben
    findet
    die
    Martina Paderkroete

    P.S. Dir auch noch einen schönen Sonntag

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