Freitag, 26. Februar 2010

~ Freitags-Füller ~

  1. Saure Gurken und scharfe Gurken mag ich sehr gerne.
  2. Jetzt sind'se fast schon wieder vorbei, die olympischen Spiele.
  3. Der Schnee ist weg - der Schnee ist weg - der Schnee ist weg *jubelhüpffreuspring*
  4. Ich hätte gerade sehr gerne eine Putzhilfe in meinem Haus.
  5. Es ist 16:45 Uhr - das bedeutet viertel vor fünf :)
  6. Klamotten, in die ich mich sofort verliebe und die auch noch passen, (ist) sind schwer zu finden.
  7. Was das Wochenende angeht:
    • heute Abend freue ich mich auf einen weiteren Oympia-Abend auf der Couch,
    • morgen habe ich "den-Mister-zum-Einkaufen-nötigen" geplant
    • und Sonntag möchte ich ausschlafen!!!

    Danke, Barbara :)


Donnerstag, 25. Februar 2010

Mal angenommen...

... ich könnte der Versuchung nicht widerstehen und würde mir Webetiketten für meine zukünftigen Nähmaschinen-Geburten bestellen wollen...

... soll ich die mit

a) Schäfchen
b) Schäfchens Sandsack
oder gar
c) meinem Forums-Nick (einige kennen den... hat so gar nix "tierisches" *g*)

beschriften lassen?

Ich bitte um Input - ich bin so unentschlossen *seufz*

Mittwoch, 24. Februar 2010

Fundstück

Hab ich in einem meiner Stamm-Foren gefunden.
Und weil ich gerade (mal wieder) so eine verheulte, sentimentale Phase hab - besonders bei diesem Thema - traf es mitten ins Herz:

Testament eines Haustieres

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu
hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Haustier haben, der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir ein einsames, ungeliebtes Tier aus und gib' ihm meinen Platz.

Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann....

Ist das normal, nach 5 Monaten noch so sehr um einen Kater zu trauern? *tränenwegwisch*

Dienstag, 23. Februar 2010

Gestern - eine Zusammenfassung

Der Plan, dem Mister die morgendliche Schulroutine auf's Auge zu drücken und gepflegt im Bett zu bleiben, ging gehörig schief. Denn kurz vor sechs Uhr meinte er, ich solle doch mal nach der Heizung sehen, da ich mich damit besser auskenne *grmpf*

Es folgten Ratlosigkeit, etliche Flüche, große Sorgen, ne lauwarme Katzenwäsche, dicke Klamotten und langes Warten.

Kurz nach 8 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zu meiner Ärztin. Alles zeitgerecht und völlig in Ordnung. Ich darf mich noch eine Woche ausruhen, dann werden die Fäden gezogen und wir sehen, ob ich wieder fit bin. Hier muss ich erwähnen, dass es mir im Krankenhaus recht gut ging. Kleines Ziepen hier - kurzes Zwacken da - kleine Spaziergänge durch's Gebäude, um dem Zimmer zu entfliehen - ansonsten nüschd. Zuhause - obwohl ich mich zurücknehmen soll/will - geht scheinbar automatisch mehr ab. Ich fühle mich sofort ausgepowert, schlapp, angeknackst und das Ziepen und Zwacken fühlt sich größer an. Doof!

Ach ja - ich hatte doch (siehe Eintrag vom 16.02.) diesen kleinen Disput mit dem Oberarzt. Im KH hat der Flurtalk ergeben, dass ich nicht die einzige Patientin war, die diese unangenehme Erfahrung machen durfte. Im Arztbrief stand dann übrigens drin, dass ICH die Zystenentfernung gewünscht hätte. Kein Wort davon, dass mich die Ärztin deswegen überhaupt stationär eingewiesen hatte. Boah, war ich sauer. Habe gestern die Docteuse drauf angesprochen und ihr von dem verbalen Schlagabtausch berichtet. Sie guckte mich nur an, meinte kurz "Dr. C.?", rollte mit den Augen und sagte: "Alles klar. Passt. Vergessen Sie's!". Sagt ja einiges, oder?

Wieder zuhause (kurz nach 11 Uhr) kam dann auch irgendwann der Heizungsmonteur. Meinte, das ginge sicher schnell, da sei nur ne Düse verstopft und machte sich ans Werk. Reinigte. Bürstete. Saugte. Machte. Tat. Warf die Heizung frohen Mutes an. Und stutzte. Sie ging nämlich wieder aus. Es wurde gesucht. Gemessen. Ausprobiert. Blöd geguckt. Ausgewechselt. Und dann - endlich - lief sie wieder. Störungsfrei. Jippieh - es war ja erst 15  Uhr *schnatter*
Aber im Nachhinein betrachtet - und um mich selbst ein wenig blauäugig und selbstbetrügend aufzurichten - sind wir ja froh, dass diese Störung nicht in der Phase auftrat, als es tagsüber maximale Höchstwerte von -11°C gab. Hat vielleicht schon mal jemand Tipps, wie ich mir die bald eintrudelnde Rechnung schönreden kann?

Zum Abschluss noch ein Nachtrag aus den Klinik-Tagen:
Ich war mit zwei Damen im Zimmer.
Nr. 1: Ende 40, flott, Akkord-SockenimKrankenbettStrickerin, 2 große Kinder, mitten im Leben, sympatisch, gebildet, angenehm, humorvoll, gute Einstellung, starke Persönlichkeit, klasse Frau.
Nr. 2: Mitte 40 und eine randvoll gepackte Klischee-Schublade zum Thema Hartz IV. Weiter möchte ich gar nicht drauf eingehen. Aber es passte wirklich alles. Die Dame könnte man sofort bei Frauentausch oder ähnlichen Formaten anmelden.
Sehr interessante Mischung. Machte den KH-Aufenthalt zeitweise anstrengend aber meistens interessant und kurzweilig :)

Montag, 22. Februar 2010

hmmm...

... ob ich doch lieber noch eine Nacht im KH geblieben wäre? Dann müsste ich mich jetzt zumindest nicht mit einer ausgefallenen Heizung und einem leicht unterkühlten Haus rumärgern.

Außerdem mangelt es mir a) an Naturgelassenheit und b) an einem R für Rockefeller auf meinem Rücken, um bei solchen Zwischenfällen ruhig und panikfrei zu reagieren *seufz*

Nun denn - wat mutt, dat mutt. Gleich rufe ich zuerst den netten Heizungsmann und dann meine Frauenärztin an. Um ersteren wird sich der Mister, um zweitere werde ich mich kümmern. An Tauschen ist wohl eher nicht zu denken...

Sonntag, 21. Februar 2010

Bin wieder dahaaa!

Ich hätte ja nicht damit gerechnet aber ich wurde heute - auf'n Sonntag - entlassen *jubel*

OP verlief komplikationslos. Eine der Narben vom "Ranzestanze" zwickt noch ein wenig aber sonst ist alles ok. Morgen nochmal zur Ärztin und ein paar Tage darf ich noch zuhause bleiben und mich ausruhen.

Liebe schlotterlotte: Boaaaaaaah!!!! Du ahnst gar nicht, wie sehr ich mich gefreut hab :) VIELEN DANK!!!
Ich musste es sofort jedem erzählen. Oft von ungläubigem "Aha?" beantwortet... ein Nicht-Forumisierer bzw. Nichtblogger kann das wohl nicht nachvollziehen *lach*

So - jetzt erst mal ab auf die Couch. Das ich deutlich schlapper bin als sonst, merke ich dann doch...
edit:
Dass ich schlapp bin, liegt unter anderem daran, dass ich mir im KH eine Erkältung eingefangen hab. Na Danke auch... *schniefhustkeuch*

Donnerstag, 18. Februar 2010

Ich bin dann mal weg

Wie soll ich das bloß aushalten?
Ohne Rechner?
Ohne meinen Sandsack?

*seufz*

Vielleicht gibt der Mister ja Infos weiter, wie's mir so geht :)

Bis nächste Woche *wink*

Dienstag, 16. Februar 2010

Tag der Anmeldung

Heute Morgen sollte ich - mit der Einweisung der Frauenärztin - um 8 Uhr im Krankenhaus sein, um all die bürokratischen und anderweitigen Vorbereitungen zu treffen. Bereits um 7:50 stand ich vor der Aufnahme, wurde sofort reingewunken und mit einem Stapel Papiere und Aufkleber bewaffnet stand ich Punkt 8 Uhr oben auf Station.

Meine Laune war gut. Ich war zuversichtlich, dass alles superschnell über die Bühne geht und ich gegen 10 Uhr noch schnell zum Frisör hüpfen kann, um dann pünktlich zu Plapperflummis Heimkehr zuhause zu sein.

*mööööööööööööb*

Ich habe keinen blassen Schimmer, was und vor allem warum alles so lange dauerte, aber ich stand erst um 12:25 wieder an meinem Auto!

Zwischendrin füllte ich gefühlte 42.766 Formulare (immer mit dem gleichen Inhalt) aus. Sprach mit unzähligen Schwestern. Habe parallel zur schriftlichen auch noch ne mündliche Anamnese machen dürfen. Wurde zu allem möglichen befragt. Wurde untersucht. Die sehr nette (wahrscheinlich) AiPlerin wurde dabei vom Oberarzt beobachtet. Sie war ihm wohl nicht schnell und gründlich genug, also legte er selbst Hand an und bohrte und drückte und... ach... aua halt.

Dann stand er da. Gesichtsausdruck und Körperhaltung drückten deutliche Unlust aus. Und er wies mich darauf hin, dass so'ne Zyste ja oft von alleine wegginge. Und dass es so schlimme Risiken bei einer Bauchspiegelung gäbe. Und dass man eine Ausschabung niemals mit einer BS vergleichen könne. Und bla. Und bla. Und blubb. Und das alles in einer Art, als spräche er mit "Klein-Doofie".

Ich fühlte mich erst dumm... dann zunehmend wütend. Wenn er keinen Bock auf die OP hat, ist das nicht primär mein Problem. Ich vertraue meinen beiden Frauenärztinnen und die raten zur OP. Punkt. Habe ihm gesagt, dass ich a) über all diese OP-Fakten Bescheid weiß und b) keinen Bock habe, hier Stammgast zu werden, weil die Zyste dann in 4 Wochen doch raus muss etc.

Um Rüdiger Hoffmann zu zitieren: Das hat er dann auch eingesehen... *schiefgrins*

Naja - nach hübschen 4 Stunden Weiß-der-Geier-Gedöns habe ich mir dann trotz angeknackstem Nervenkostüm noch nen Frisörbesuch gegönnt. Wenn schon das Gesicht zur Faust geballt ist, sollen wenigstens die Haare sitzen :)

Ach ja - OP ist am Donnerstag. Daumendrücker sind herzlich willkommen :)

Sonntag, 14. Februar 2010

Tagesprojekt

Manchmal ist so ein müder, überreizter Kopf ja für was gut. Dann nämlich, wenn er die Müdigkeit nicht auf die Couch, sondern in Tatendrang kanalisiert.

Dann entsteht sowas - mein Erstlingswerk in Sachen Tasche, die über RatzFatz hinausgeht :)

 

 


Der Mister fand/findet die Farb- und Musterkombination ja arg gewöhnungsbedürftig.
Ich find's schön *breitgrins*

War ja klar

Heute ist der einzige Tag der Woche, an dem ich hätte ausschlafen können.

Wikipedia sagt:'können' = Konjunktiv
Der Konjunktiv wird für die Darstellung einer Möglichkeit benutzt und daher auch als Möglichkeitsform bezeichnet.

Klar, dass ich mir mit dieser Aussicht gestern in aller Ruhe DSDS und Olympia reingepfiffen hab.
Klar, dass ich erst gegen 1:30 Uhr ins Bett plumpste.
Klar, dass Plapperflummi ausgerechnet heute um 6:00 nagenden Hunger verspürte, der bei Unterlassung der Nahrungszufuhr zum sofortigen Tod führt.

Auch klar, dass ich mir jetzt nicht mal ne gehörige Portion Koffein in die Blutbahn feuern kann, da ich nämlich meinen Kaffee blond und süß trinke und sich dummerweise meine Hormontabletten nicht mit Milch vertragen und ich 30 Minuten warten soll/muss.

Klar, dass ich zum Überbrücken ein wenig auf meinem imaginären Sandsack rumboxe...

Freitag, 12. Februar 2010

Teil-Entwarnung

Erst mal vielen lieben Dank für die Genesungswünsche und - auch wenn's irgendwie eigenartig schräg ist, sich dafür zu bedanken - für die Sorgen.

Ich muss in's Krankenhaus, weil ich seit der Schilddrüsen-OP Hormone nehmen muss und die irgendwie auch meinen Unterleib durcheinander wirbeln. Heißt: Ich habe seit letzten Oktober - jetzt werfe ich mal mit Fremdwörtern um mich - Hypermenorrhoe. So heftig, dass mein Hb sowie mein Eisenwert absackten. Mein Körper wird diese riesige Schleimhaut einfach nicht los - also wird mit einer Ausschabung nachgeholfen.

Und weil's gerade Operationen im Sonderangebot gab, wollten meine Ovarien auch noch mit zur Party und ließen sich rechts ne hübsche Zyste wachsen. Schon wurde aus dem ambulanten Eingriff ein 4tägiger KH-Aufenthalt. Nächsten Donnerstag geht's los. Die 3. OP seit letztem April. Erst die Mandeln, dann die halbe Schilddrüse, jetzt wird ein Stockwerk tiefer rumgeschnippelt. Aber auch die 3. OP an einem Donnerstag. Ich werte das als gutes Zeichen, denn die beiden vorherigen liefen ja sehr gut *schieflächel*

Das alles muss ich nächste Woche erst mal dem besten Chef der Welt verklickern. Werde ihm wohl sagen, dass es am Büro liegen muss. Seit ich dort arbeite, leide ich unter akutem Organschwund *grins*


Ach ja - fast hätte ich's vergessen:
Der Schäfchen-Stoff! Den habe ich in einem kleinen, gut versteckten Stoffladen in Soest entdeckt :)

12 von 12 ~ Februar 2010

Herzlich Willkommen zur aktuellen 12-von-12-Runde :)
Auch heute führt wieder mein Bodydouble Muddi durch den Tag:

Muddi freut sich:
a) über den sehr frühen Morgen
b) dass es draußen kälter ist als drinnen
c) gar nicht, weil siehe a) und b)

Muddi macht die Katzen-Futterplätze sauber für's Frühstück
 

Muddi schrubbt die Näpfe unter hungrigen Katzenblicken

Muddi hat einen Zeteranfall, weil sie Schnee schippen muss

Muddi hält ihr Lese-Frühstück *uff*

Im Büro: Muddi bereitet Rechnungen der Inserenten vor

Nach Feierabend: Muddi stapft durch den Schnee...

... hier hin...

... und bekommt eine Krankenhaus-Einweisung *seufz*
(Ich werde berichten)

Als Trösterli gibt's neuen Stoff für Muddi

Einige Stunden später: Muddi befüllt den Kartenleser...

... und lädt die 12-von-12-Fotos hoch 

So - der wohlverdiente Feierabend naht.
Vielen Dank für's Gucken.

Und danke, Caro :)

Mittwoch, 10. Februar 2010

Meine Reaktion...

... auf den Schneefall und Temperatursturz letzter Nacht: Gerunzelte Stirn, bitterböse Blicke, genervtes Grunzen, resignierendes Seufzen.

Und Trotz! Eine große Familienportion Trotz!

Ich will (nix mit höflicherem "möchte") keinen Schnee mehr!
Ich will auf der Fahrt ins Büro nicht ständig vom ESP-Warnlicht angeblinzelt werden.
Ich will nicht bei jeder engeren Kurve "Geronimoooo" rufen und mit dem Heck wedeln. (Ich spreche immer noch vom Auto *grins*)
Ich will kein Eiskratzen und Schneeschieben mehr.
Ich will keine Mütze und Handschuhe mehr.

Ich will Frühling!
Ich will Schneeglöckchen, Krokusse (Krokanten, Kroküsse was auch immer), Narzissen, Tulpen im Vorgarten blühen sehen!
Ich will Farben!
Ich will wärmende Sonnenstrahlen!
Ich will Vogelgebrüllzwitscher!
Ich will Heuschnupfen! (Ja, so verzweifelt bin ich)

Dass der Winter optisch ne feine Sache ist, streite ich ja gar nicht ab. Aber ich MAG NICHT MEHR *jaul*



Sonntag, 7. Februar 2010

Gedanken

Der Trash-TV-Konsument in mir macht sich Gedanken zur aktuellen DSDS-Staffel.
Nein, es ist mir nicht neu, dass das alles nur Show und größtenteils Verheizen von armen Trotteln ist. Und trotzdem. Mir schwillt der Kamm, wenn talentierte Menschen rausgeschmissen werden, damit z.B. so ein kleiner, überheblicher Nichtskönner wie "der Ch.ecker" (nicht, dass der Heini nach seinem ach so tollen Spitznamen googelt und hier landet *eeeek*) weiterkommen.

Ja, schon klar. Das funktionierte schon bei der küblböckschen Gesangsniete. Hauptsache, man polarisiert und das alleine bringt die Hälfte der Einschaltquote. Da lob ich mir doch den (trotzdem von vielen gehassten) guten, alten Stefan Raab. Man kann über ihn sagen, was man will... musikalisch hat er ein sehr gutes Händchen. Und ich bin sehr gespannt, wen er denn letzten Endes für uns nach Oslo schickt.

Und selbstverständlich werde ich auch weiterhin - wie alle vorherigen Staffeln auch - DSDS verfolgen. Weil es eben doch ein paar kleine Highlights gibt. Und der Rest... naja, da muss ich wohl durch *seufz*

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Themenwechsel. Abrupt und drastisch.
Denn auch der gläubige Gottesdienstbesucher in mir macht sich Gedanken. Diese wurden bereits am Freitag Abend (siehe Freitags-Füller) angeregt und bekamen sozusagen ihr i-Tüpfelchen in der heutigen Predigt. Mein Herz ist voll und ich muss das ne Weile sacken lassen. Muss herausfinden, was ich damit für mich ganz persönlich anfange. Anfangen will und anfangen muss/soll/kann.

Am tiefsten hat mich der Schluss der Predigt berührt:

Christus hat keine Hände - nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.
Er hat keine Füße - nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.
Christus hat keine Lippen - nur unsere Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.
Er hat keine Hilfe - nur unsere Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.

Ich hoffe - und bete - dass ich hin und wieder genau eine solche Hand... ein Fuß... ein Lippenpaar... eine Hilfe sein darf. Im Alltag die Gelegenheit zu haben, anderen von meinem Leben mit Jesus zu erzählen und sie vielleicht einfach nur ganz sanft anzuschubsen. Den Weg muss man immer alleine gehen. Aber manchmal braucht man einen Wegweiser.

Ich wünsche euch einen gesegneten Rest-Sonntag!

Freitag, 5. Februar 2010

~ Freitags-Füller ~

  1. Anscheinend gibt es eine Art nicht enden wollenden Dauerschnupfen.

  2. Ich werde den Himmel anlachen an einem sonnigen Tag.

  3. Das Jahr war bis jetzt eindeutig zu kalt für mich.

  4. Aber der Frühling rückt unaufhaltsam näher und das gefällt mir.

  5. Zu lange hab ich schon keinen richtigen Urlaub gemacht.

  6. Ich bin nicht verrückt nach meinem PC - nein, das bin ich nicht!

  7. Was das Wochenende angeht:

    • heute Abend freue ich mich auf *click* eat-meet-talk
    • morgen habe ich hemmungsloses Rumgammeln geplant und
    • am Sonntag möchte ich nahtlos an Samstag anknüpfen!


    Danke, Barbara :)

Mittwoch, 3. Februar 2010

Unverhofft kommt oft...

... oder wie kommt man an einen ungeplanten freien Tag?

Zur Zeit denkbar einfach!
Man muss nur 2 Schulkinder haben. Wenn dann nicht ein einziger Schulbus fährt... und es im Ermessen der Eltern liegt, ob und wie man die Kinder zur Schule schickt... und man dann aufgrund der großdeutschen Wetterlage beschließt, die Kindelein zu Hause zu lassen... dann hat man einen Tag frei.

Und da ich ja bekanntermaßen den besten Chef der Welt habe, ist das gottseidank kein Problem. So nebenbei kann ich dann auch noch - wenn mein Kleinkram mir die Ruhe gönnt - meine Erkältung mit der Couch-Wolldecke-Tee-Methode auskurieren.

Nicht, dass mir dieser Umstand den nicht enden wollenden Winter nun sympatischer werden ließe... aber nett finde ich's trotzdem irgendwie *grins*

Dienstag, 2. Februar 2010

Heute...

... ist genau so ein blöder Tag wie gestern. Bloß mit noch mehr Schnee und dessen Verwehungen.

Diese Verwehungen haben meine Heimfahrt vom Büro ziemlich erschwert. Ich muss über einen Höhenzug namens Haarstrang und der hat es in sich. Sobald keine Bäume entlang der Straße stehen, wehte es unglaubliche Schneemengen von den Feldern auf die Straße.
Auf der Gegenfahrbahn fuhr sich ein junger Mann in einer Schneeverwehung fest und musste ziemlich kurbeln und zirkeln, um da raus zu kommen. Was einen offensichlich hirnlosen Opa nicht daran hinderte, mich 100 Meter weiter mit seinem Benz flott zu überholen. Ich  möchte nicht wiederholen, was ich dem an den Hals gewünscht hab... so ein rücksichtsloser Depp!

Und so fuhr ich sehr langsam und mit hin und wieder "lustig" wedelndem Hinterteil (also... das des Autos... bevor sich da komische Bilder in die Hirnrinde fräsen) nach Hause.

Blöd ist der Tag übrigens, weil ich seit gestern morgen fast nonstop ein Taschentuch vor der Nase habe. Sie ist nämlich verstopft und tropft trotzdem munter vor sich hin. Mittlerweile sehe ich aus wie Rudolph, bloß ohne Rentiergeweih. Mein Kopf ist (schmerzender) Matsch. Mein Nacken ist verspannt. Meine Augen tränen. Im Großen und Ganzen fühle ich mich *buäääh*. Und das nur wegen einer kleinen Erkältung. Nix mit Grippe, Fieber, etc. Nur eine kleine Erkältung. Trotzdem fies!

Haushalt? Kann mich heute mal!
Couch & Wolldecke? Oh jaaaaa!