Dienstag, 15. Februar 2011

Buchthema Januar/Februar: Farbe

die lesende minderheit hat für Januar/Februar das Motto vorgegeben: Lies ein Buch, in dessen Titel eine Farbe vorkommt. Ich hatte mich für ein mir bis dato völlig unbekanntes Buch entschieden - Dinner in Rot von Anna Davis.



Klappentext:
Acht Personen treffen sich zu einem Abendessen. Als ungeliebter Überraschungsgast erscheint die Schwägerin des Gastgebers, die unkonventionelle Künstlerin Clarrie. Rot ist ihre Lieblingsfarbe, und was sie der ausgewählten Gesellschaft nach dem Dessert serviert, ist ein blutroter Extragang, bei dem allen Beteiligten der Bissen im Halse steckenbleibt.


Meine persönliche Meinung:

Man lernt nach und nach eine kleine, snobistisch angehauchte Gesellschaft (Gastgeberpaar plus 3 Gästepärchen) kennen. Die "unkonventionelle" Künstlerin Clarrie scheint völlig zugedröhnt und auf den Wellen eines gehörigen Trips in die Szenerie zu rauschen.

Recht schnell stellt sich heraus, dass Clarrie tatsächlich einen an der Klatsche hat leicht merkwürdig ist und eine ganz eigene Art hat, ihre Umwelt wahrzunehmen. Warum sie so ist, bleibt ungeklärt und ist letztlich auch egal.

Je weiter der Dinner-Abend voranschreitet, desto mehr lüftet sich der Schleier der heilen Welt und alle möglichen klischeebeladenen Beziehungsabgründe tun sich auf. Alles ist mehr oder weniger vorhersehbar und selbst der vermeintliche Clou der Geschichte war mir bereits mitten im ersten (!!!) Kapitel klar.
Ich hatte auf bösen, schwarzen Humor gehofft. Statt dessen waren da wirre, nicht nachvollziehbare Visionen, unspannende Dialoge und mein Wunsch, das Buch möge bald zu Ende sein *seufz*

Es bleibt die Erleichterung, das Buch lediglich ausgeliehen und nicht gekauft zu haben ;)

Kommentare:

  1. Vielen Dank für die Gute-Besserungswünsche, aber haaaaaalt, so sah ich letzte Woche Freitag noch aus. Da hats erst mal angefangen. Samstag sah ich dann auch wirklich scheisse aus.

    Gestern war ich dann doch beim Arzt, weil es immer schlimmer wurde und bekam dann prombt Antibiotika. Gott sei Dank! Heute gehts mir nämlich auch wieder besser und jaaa, ich kann endlich mal große Schlücke trinken *duuurst*

    Das Buch hört sich irgendwie ja schon interessant an, besonders weil ja schon eine Person darin vorkommt, die einen an der Klatsche hat :D

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  2. Ich finde es prima, negative Kritiken zu lesen, da spar ich mir Zeit (falls mir das Buch mal in die Hände gefallen wäre).
    Noch was "Positives" ist mir aufgefallen: das wäre doch auch was für Anja Riegers "Fisch am Freitag".
    lg Tagpflückerin

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  3. Liebes Schäfchen, also --- jetzt uß ich es mal loswerden. Ich lach' mich oft schibbelig über Deine, oft durchgestrichenen, Formulierungen. Du paßt ins Leben, danke für so viele gelachte Tränen.
    Ganz herzliche Grüße, die Christiane

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  4. Also ein Buch, dessen Cover mehr verspricht, als es halten kann?! ;-)

    LG von einer, die sich oft Bücher nach dem Cover ausleiht.

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  5. Es muss auch schlechte Bücher geben ...da freut man sich dann umso mehr, wenn man ein gutes in den Händen hält. Leider fällt mir gerade keines ein, wo eine Farbe im Titel vorkommt.

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  6. Ich hab da was für dich!

    http://rundumsprache.blogspot.com/2011/02/versatile-blogger-award.html

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  7. Schade, dabei klingt der Inhalt erstmal interessant....Werde trotzdem mal reinschauen :o)))

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