Freitag, 29. April 2011

Buchthema März / April

Die lesende Minderheit hatte folgendes Thema vorgegeben: "Lies ein Buch, dessen Titel oder dessen Inhalt mit Kochen, Speisen, Getränken oder Lebensmitteln zu tun hat."

Ich hab mir aus der Bücherei dieses ausgeliehen: "Löwenzahnwein" von  Ray Bradbury

Klappentext:
Der Saft von Löwenzahnblüten, auf Flaschen gezogen und in blitzenden Reihen im Dunkel des Kellers aufgestellt: 'Löwenzahnwein. Das Wort ging über die Zunge wie Sommer. Der Wein war Sommer, eingefangen und zugepfropft.'
In Löwenzahnwein hat Bradbury Phantasie und Kindheitserinnerungen gemischt und daraus Geschichten destilliert, die sich zusammenfügen zur Beschreibung eines Sommers voller Schrecken und Wunder, den der zwölfjährige Douglas Spaulding in Green Town, Illinois, erlebt.
Es kommen vor: Ein Trödler, der Leben rettet; ein Paar Turnschuhe, in denen man schnell wie eine Gazelle laufen kann; eine menschliche Zeitmaschine; eine Hexe aus Wachs, die wirklich die Wahrheit sagt; ein Mann, der beinahe alles Glück zerstört, indem er eine Glücksmaschine baut.
Im Laufe dieses Sommers wird Douglas bewusst, dass auch er eines Tages sterben wird, und gerade deswegen spürt er um so intensiver, was es heißt zu leben.


Meine Meinung:
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es noch nicht durch habe. Weil ich zu sehr von der Panem-Reihe gefesselt war und mich dort ziemlich festgesaugt hatte. Und das ist wirklich eine Schande. Denn Löwenzahnwein ist etwas besonderes. Mir ist die Handlung fast schon unwichtig - es genügt mir, diese wunderbare Sprache zu genießen. Ich möchte am liebsten jeden Satz laut und langsam lesen... ihn auf der Zunge und im Gehirn zergehen lassen... einfach himmlisch. 

Da wird nicht einfach erzählt, um die Handlung voranzutreiben. Bradbury malt mit Worten bezaubernde Bilder. Man möchte beim Lesen fast dirigierend die Arme bewegen... oder mit ausladenden Pinselschwüngen eine große Leinwand bemalen. Ein Genuss.

Daher hab ich ein itzibitzikleines schlechtes Gewissen, dieses kleine Büchlein wegen der Tribute von Panem so sträflich vernachlässigt zu haben (die waren aber auch spannend *zugeb*). Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben ;)

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