Donnerstag, 31. Januar 2013

Monatsrückblick ~ Januar 2013

Gelesen: "Schattenmorellen" und "KATZ oder Lügen haben schlanke Beine"
Gesungen: ganz viele "Mrs Greenbird"-Songs - im Auto *träller*
Gehört: Schröbbeldirutsch (Eis und Schnee lösen sich vom Dach) und Huuuuiiiiiiii (Sturm tobt um's Haus)
Gesehen: die ersten Schneeglöcken trauen sich aus dem Boden
Getrunken: viel zu wenig *seufz*
Gegessen: noch keinen Grünkohl...warum eigentlich?
Gekocht: meist ungern... Alltagskram halt
Gefreut: über ein unvermutet (wegen denkbar schlechter Vorzeichen) gut gelaufenes Elternberatungsgespräch anlässlich des bevorstehenden Schulwechsel von Filius
Gelacht: z.B. viel mit Teenietussi :)
Geweint: beim letzten GoDi wegen der rührenden Bilderstrecke über die tollen Mädels
Geärgert: über das defekte Zündschloss der Familienkutsche und den gestern gerissenen Schlauch des Staubsaugers
Genäht: endlich mal wieder eine Tasche
Gestrickt: ja, richtig gelesen... ich hab mir eine Mütze gestrickt
Gewagt: und aus lauter Übermut hab ich die allererste Socke meines Lebens auf den Nadeln
Gefangen: Gleich zu Beginn des Jahres die 2. Erkältung innerhalb von 5 Wochen
Gebetet: Für meine Oma, die seit gestern im Krankenhaus liegt wegen Durchblutungsstörungen im Bein
Gekauft: Stoff und Wolle und Nagellack und was man sonst so braucht ;)
Gespielt: Ubongo, Fitz
Gefeiert: nüschd
Gefühlt: Angst, Sorge, Erleichterung, Freude, Dankbarkeit, Rührung


Macht noch jemand mit?
Dann könnt Ihr Euch gerne hier in die Liste eintragen :)


Montag, 28. Januar 2013

Godi, Schnüff und Schröbbeldirutsch

Gestern war der Abschlussgottesdienst von Töchterleins Gemeinde-Unterricht. Was ist das? Am ehesten könnte man es mit Konfirmation light vergleichen ;)
Wir sind ja in einer Freikirchlich Evangelischen Gemeinde. Da gibt es keine Kinder- nur Erwachsenentaufe. Konfirmation gibt's auch nicht. Aber eben Gemeindeunterricht für 2 Jahre und einen abschließenden - von den Jugendlichen selbst gestalteten - Segnungsgottesdienst.

Für das anschließende Kaffeetrinken mit allen Gemeindemitglieder hab ich am Samstag einige Zeit lang die weltbesten Cookies gebacken (die gingen weg wie nix!!!). Und dann gestern gut gelaunt los zum GoDi. Er sollte frisch und fröhlich werden, mit flotten Liedern - halt von den acht 12-15jährigen Mädels gestaltet.

Als ich mir morgens mein Gesicht aufpinselte *zupossumzwinker*, dachte ich noch "Ob das gut geht... wenn ich heulen muss, läuft alles weg..." Aber es sollte ja frisch und fröhlich werden!

War's auch. Bis die wunderbare Foto-Filmcollage kam. Mit Bildern der Mädels, als sie klein waren und mit aktuellen, extra gemachten Schnappschüssen. Da spürte ich die Flutwellen langsam aufsteigen... das Kinn begann zu zittern, die Unterlippe bebte... und dann lief ich über. In Strömen. (Mist... schon wieder *blinzel*) Es rührte mich zutiefst, die Entwicklung von kleinen, schnuffigen Knutschkugeln zu tollen, einzigartigen und so liebenswerten Teenagern so geballt zu sehen.

Wir sind so reich beschenkt mit unseren Kindern! *liebesflashhab*

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Abrupter Themenwechsel (besser für die Schminke!!!)
Gestern war ich um 22 Uhr im Bett. Nimm das, ÄrrTeeÄll!!! Endlich wieder mehr Schlaf.

Dachte ich. Doof, wenn das langersehnte Tauwetter dann endlich einsetzt und das Dach sich nach und nach mit lautem SCHRÖBBELDIRUTSCH von seiner Schnee- und Eislast befreit. Das klingt, als kämen alle Dachziegel runter. Erwähnte ich schon mal, dass die Schlafzimmer alle unter Schrägen liegen?

Die nächste Nacht wird besser. Ganz bestimmt!

Donnerstag, 24. Januar 2013

Stricken, Aua, Schnee, Unlust und Dschungel

Die ersten beiden Punkte kann ich zusammenfassen. Es ist Winter - da ist mir seit 2 Jahren plötzlich nach Stricken. Und dieses Jahr bin ich totaaaaaaal mutig und stricke mal keinen Schal oder sonstigen rechteckigen Kram. Nein, ich stricke mir eine Mütze. Sie nimmt langsam Form an und mir gefällt sie sehr gut. ABER! Aus unerfindlichen Gründen tun mir dabei die Finger bzw. Hände weh. Die lange Strickabstinenz von über 25 Jahren *hust* kann's ja wohl nicht sein. Und das Alter wohl auch nicht *huuuuuust*.
Nun denn, wer schön sein will, muss leiden.

Schnee. In Massen. Draußen vor der Tür. Mir reicht's. Ich. Will. Frühling.

Ich blogge zu wenig. Mea culpa. Mir fällt aber einfach nix spannendes oder wenigstens ansatzweise interessantes ein. Also müsst ihr so ne Plörre lesen ;)

IbeS-hmhr! Ja... das zählt zu meinen Lastern. Ich steh dazu. Auch wenn ich dadurch an akutem Schlafmangel leide, weil der Wecker erbarmungslos früh klingelt. Sind ja nur 2 Wochen. Passt scho!
Wenn ich mich dann aber mit meinen lieben Plauderdamen aus einer anderen Ecke des www treffe, wir das Dschungelspektakel gemeinsam gucken und darüber lästern sprechen, dann ist Spaß garantiert :)
Dann lästern plaudern wir über Partygürkchen Short Dong Silva... über Pinky ohne Brain... über Klaus und seinen Se(h)esack... über Olivia als Dschungelquing (des Misters Wortschöpfung *g*)... über die Starallüren von Schorsch... über die Frau, die - so glauben wir zumindest... sie hat ja nie drüber gesprochen - einen berühmten Vater hatte... über weibliche Klappergestelle mit roten Haaren und männliche Bald-Klappergestelle, die einen tollen Moderationsjob machen.

In diesem Sinne: LETZ GEDDI TU RAMBOOOOOOO (bevor wir morgen tot aufwachen!) :D


Mittwoch, 16. Januar 2013

Winter, Schnee und Katzen

Ja... tschuldigung... auch hier gibt es das obligatorische "Hilfe, es schneit"-Posting. 

Ich persönlich hätte keinen Wintereinbruch mehr gebraucht... schön anzusehen ist es ja aber irgendwie ist mir die kindliche Freude am Schnee verloren gegangen. Seit Schneefall an Schneeschippen, Bangen um den morgendlichen Schulbus und eine nicht wirklich lustige Fahrt ins Büro gekoppelt ist, bin ich gar nicht mehr so begeistert, wenn alles plötzlich weiß ist. 

Aber weil es ja hübsch aussieht... hier mal der Blick aus dem Büro heute Morgen 

Auf unserer (sonst Kräuter-, jetzt Einfach-so-rum-steh-) Bank liegt ein schneeweißes Kissen :)




Auf der Bank vorm Küchenfenster - das ist definitiv von Toby. Der ist ein echter Kerl und geht bei jedem Wetter raus - von der Bank bzw. dem Fenster aus gibt er immer Bescheid, wann er rein möchte :)

Bella hingegen liegt lieber faul vorm Kamin oder in des Misters Schoß.
Wie man sieht, ist ihr so ziemlich alles egal *g*

Ok, Schnee! Ich geb dir mit viel gutem Willen noch eine Woche.
Dann isses aber gut.


Sonntag, 13. Januar 2013

Leben mit Vorpuzis - Lektion 1

Vorpuzi
Substantiv, Neutrum
  1. Wortzusammensetzung aus bzw. Abkürzung für "Vorpubertierende Zicke"
  2. Kind im Alter zwischen 8 und 12 in hormoneller Schieflage bzw. auf dem Weg in die Pubertät. Tritt gerne im kichernden Rudel oder zusammen mit ausgelaugt wirkenden Müttern auf.
Beim Leben mit einem Vorpuzi kommt es vermehrt zu Missverständnissen. Man muss z.B. unterscheiden zwischen kindlichem Output und elterlichem Input.

Der kindliche Output zeigt sich in kaum zu stoppendem Redefluss - auch Laberrhoe oder Sprechdurchfall genannt. Die Themen variieren je nach Tageszeit, Stimmungslage und Umfeld. Nicht variabel ist hingegen die Lautstärke. Sie ist gleichbleibend hoch bis auf gelegentliche Spitzen, die oft mit Unmut und Nörgelei einhergehen.

Während das Vorpuzi in der Lage ist, den eigenen Output ohne nennenswerte Pausen fortzuführen, ist die Fähigkeit, elterlichen Input aufzunehmen und umzusetzen nur rudimentär ausgeprägt. Eltern müssen während dieser Zeit lernen, dass sie sich am besten - ähnlich wie im Umgang mit Kleinkindern - mit kurzen, prägnanten Sätzen verständigen. Denn gerade die Erteilung von Aufträgen gestaltet sich aufgrund des Inputaufnahmedefizits recht schwierig.

Während schriftlich verfasste, abzuhakende To-do-Listen noch erstaunlich gut funktionieren, ist eine rein verbale Form der Auftragserteilung auf maximal EINEN Auftrag zu beschränken. Erst nach erfolgreicher Erledigung, welche vom Vorpuzi nicht immer auf Anhieb umgesetzt wird werden kann, ist das Kind evtl. für einen Folgeauftrag aufnahmebereit. Auch hier bitte beachten - kurze Sätze erleichtern das Verständnis und beschleunigen den Arbeitsablauf.

Gerade im Bereich Arbeitsaufträge und Haushaltsbeteiligung reagiert das Vorpuzi häufig ungehalten und empfindet es als Nötigung, wenn nicht gar als Folter, kleinere Arbeiten zu übernehmen (Ausnahme: ein Elternteil ist krank - dann sind auch Vorpuzis sehr hilfsbereit und aufmerksam). Dies kann man als Elternteil mit der nötigen Ergriffenheit zur Kenntnis nehmen und ansonsten nicht weiter beachten.



Fortsetzung folgt (?)


Samstag, 12. Januar 2013

12 von 12 ~ Januar 2013

Herzlich Willkommen zur Januar-Ausgabe der Aktion 12 von 12
Wie immer von und mit meinem Bodydouble Muddi :)

Heute mal wieder mit dem obligatorischen Kaffee-Tankstellen-Foto
Muddi ist um kurz vor sieben schon geschniegelt und gestriegelt und gönnt sich erst mal ne Ladung Koffein!


Muddi liest aktuell dieses Buch
unterhaltsam - auf einem guten "Münsteraner Tatort"-Niveau :)


Muddi muss gleich noch einkaufen... Zettel schreiben!

Muddi seufzt

"Erst mal zu..."

Etwas später - Muddi widmet sich der Hausarbeit:
Das (die) Katzenklo(s) ist (sind) klümpchen- und gestankfrei!

Muddi gönnt sich ein paar Tütchen ;)

Letzte Station - Muddi wischt den Boden

Muddi brennt ein Blogeintrag unter den Fingernägeln (erscheint morgen *anmerk*) und außerdem fällt sie nach dem Knipsen dieses Fotos in Schockstarre. Dieser Stauuuuuuuub!!!!!

Heute kocht Muddi nicht... außerdem gilt hier: "Döner macht schöner!" :)

Außerdem bringt der Mister einfach so diese - von Muddi mal in einem Nebensatz gewünschte - CD mit. *FREUUUUU*

Muddi bewundert des Misters (beim Geocaching-Event gewonnenes) neues Notebook *grins*

Schankedön für's Gucken :)
Bei Caro gibt's wie immer die Liste der anderen FotoknipserInnen.

Samstag, 5. Januar 2013

Das neue Jahr...

... fing im Grunde so an, wie das alte aufhörte. Denn an Silvester schlich ein kleines, gemeines Bakterium um die Ecke und nistete sich in meinem Nasen-Rachen-Raum ein. Und weil ja Silvester schließlich gerne gesellig verlebt wird, lud es gleich all seine Freunde, Verwandten und Bekannten ein. Ich sehe mich selbst nicht gerade als eine famose Gastgeberin - diese Gesellschaft war trotzdem so begeistert, dass sie sich sooooo wohl fühlten und gleich noch ein paar Tage blieben.

Am Mittwoch schleppte ich mich ins Büro, konnte gottseidank alles notwendige zum Jahreswechsel abarbeiten und zog mich für den Rest der Woche mit freundlicher Genehmigung des besten Chefs der Welt auf die (in der Bloggerwelt mittlerweile sehr verbreitete) Sterbecouch zurück.

Die Erkenntnisse der Woche im Überblick:

  • Röchelhustschniefschneuzhustächzfieberfrierschnorchelschnarch schlaucht ungemein.
  • Sterbecouch geht prima in Verbindung mit übelstem Trash-TV. Hier lernt man so tolle Sachen. Dass es z.B. Standesämter gibt, die den Namen "Gandalf-Merlin" genehmigen.
  • Große Kinder sind absolute spitze. Ich konnte leidend rumliegen, musste mich um nix kümmern. Dafür ein dickes DANKE :)
  • 1,5 Tage Trash-TV reichen dann auch.
  • "Shopping-Queen" macht so'nen Spaß. Warum gucke ich das so selten? Und wehe, es behauptet jetzt jemand, das zähle auch zum Trash *zeigefingerwedel*
    Hat das die Woche jemand geguckt? Ich möchte so gerne über den Doomas und die Brigidde sprechen *grins*
  • Der alte Spruch "Eine Erkältung kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage und geht 3 Tage" scheint zu stimmen. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels... möchte aber den Tag nicht vor dem Abend loben. Genug Sprüche jetzt... *hauahauahaua*

Zum Schluss noch ein Fundstückchen. So ein falsch platziertes Trennungszeichen schafft neue und ganz wunderbare Wortkreationen, oder?


In diesem Sinne - euch allen ein schönes, entspanntes Wochenende. Gehabt euch wohl :)